WickedDesk jeden Tag nutzen
Eine feste Reihenfolge für die Vorbereitung: Markt, Gruppen, Kandidaten, Chart und Plan.
Trading ist kompliziert genug. WickedDesk soll nicht die nächste Oberfläche sein, durch die du dich klickst. Es gibt dir eine Reihenfolge.
Du beginnst beim Markt, prüfst die stärksten Gruppen, filterst Kandidaten aus Scanner und Matrix und öffnest erst danach den Chart. So entscheidet nicht der erste Ticker über deinen Tag.

Mit dem Marktbild starten
Prüfe zuerst Marktampel, Breite, Indizes und die wichtigsten Nachrichten. Es geht nicht darum, sofort eine Aktie zu finden. Es geht darum, ob der Markt neue Ideen überhaupt trägt.
Wenn Breite, Indizes und Nachrichten auseinanderlaufen, wird die Watchliste kürzer. In starken Phasen kannst du breiter suchen. In gelben oder roten Phasen brauchst du mehr Bestätigung.

Gruppen vor Einzelaktien lesen
Danach kommen Sektoren, Themen und Industrien. Starke Aktien stehen oft nicht allein. Wenn eine Aktie stark aussieht, ihre Gruppe aber nicht mitzieht, bleibt sie Beobachtung.
Die Gruppenansicht zeigt, wo Momentum, Breite und relative Stärke zusammenpassen. Dort lohnt sich die Suche nach einzelnen Leadern zuerst.

Treffer im Scanner prüfen
Der Scanner zeigt Aktien mit Stärke, Volumen, Nähe zum Hoch oder einem Setup. Ein Treffer ist noch kein Signal, sondern ein Name für die nächste Prüfung.
Wähle den passenden Scanner: Leader, EP, Breakout, Pullback, Tight oder ADR. Danach prüfst du RS, Volumen, Abstand zum Hoch und Gruppenkontext. Was dort nicht passt, kommt nicht in den Chart.

Matrix für Nähe zum Hoch
Die Matrix zeigt Aktien nahe am 52-Wochen-Hoch oder Allzeithoch. Viele gute Setups kommen nicht aus tiefer Schwäche, sondern aus Stärke, die kurz pausiert.
Nutze die Filter für RS, ADR, Preis, Marktkapitalisierung und Umsatz. Übrig bleiben sollen nur Namen, die du wirklich im Chart prüfen willst.

Chart, Sidecar und Checkliste zusammen prüfen
Im Chart entscheidest du, ob aus einem Kandidaten ein Plan wird. Kurs, Volumen, Earnings, News, Ereignisse, verwandte Aktien, Gruppe und Checkliste liegen zusammen.
Der Punkt ist nicht, möglichst viele Linien zu zeichnen. Du willst Entry, Stop, Risiko und Gegenhypothese sehen, bevor ein Wert auf die Watchlist kommt.

Aus Kandidaten eine Watchliste bauen
Eine gute Watchlist ist kurz. Wenn du zwanzig Namen jeden Abend neu prüfen musst, ist die Liste zu breit.
Lege Alarme an die Kurse, an denen sich etwas entscheidet. Bis dahin beobachtet der Alarm, nicht du.

Den Rückblick an die Vorbereitung hängen
Nach dem Trade zählt nicht nur Gewinn oder Verlust. Entscheidend ist, ob der Einstieg zu deiner Vorbereitung gepasst hat.
Journal und Reports zeigen, welche Setups, Uhrzeiten, Symbole und Fehler wiederkehren. Daraus entstehen Regeln, nicht nur Notizen.
Ablauf
Marktbild prüfen
Ampel, Breite, Indizes und Nachrichten einordnen.
Gruppen sortieren
Sektoren, Themen und Industrien nach Stärke lesen.
Kandidaten filtern
Scanner und Matrix auf wenige prüfbare Namen reduzieren.
Chart kontrollieren
Trend, Volumen, Events, Gruppe und Risiko zusammenführen.
Plan festhalten
Watchlist, Alarm, Entry, Stop und Gegenhypothese notieren.
Review machen
Nach dem Trade prüfen, ob der Prozess funktioniert hat.