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Veröffentlicht: 30. Oktober 2026Aktualisiert: 30. Oktober 20263 Minuten Lesezeit

Über 218.000 historische Setups, direkt in deinen Charts

WickedDesk erkennt historische Setups wie Base Pivot, High Tight Flag und Episodic Pivot automatisch und zeichnet sie mit Basiszone, Entry-Anker und Stop-Regel in den Chart. Ich zeige dir, wie das funktioniert und wie du es einschaltest.

Chart von Revolution Medicines mit automatisch eingezeichneten historischen Mustern, Basiszonen und Markern.

Ich habe die KI in den Chart geholt. WickedDesk durchsucht jetzt die komplette Kurshistorie einer Aktie nach den Setups, die im Momentum-Handel seit Jahrzehnten beschrieben werden, und zeichnet jeden Fund direkt in den Chart: mit Basiszone, Entry-Anker, Stop-Regel und dem tatsächlichen Verlauf danach. Grundlage ist das Tageskerzen-Archiv mit Daten bis zurück ins Jahr 1962: In gut 6.000 Aktien hat die Engine mehr als 218.000 historische Setups gefunden.

Chart mit automatisch eingezeichneten Mustern

Welche Muster erkannt werden

Die Engine kennt fünf Setup-Familien aus dem Playbook von Qullamaggie und verwandten Momentum-Verfahren:

  • Base Pivot: eine mehrwöchige Konsolidierung nach einem Anstieg, mit dem Hoch der Basis als Pivot.
  • Darvas Box: eine enge Box aus Hoch und Tief, die der Kurs nach oben verlässt.
  • High Tight Flag: eine kurze, flache Flagge nach einer sehr starken Bewegung.
  • Green Line Breakout: der Ausbruch über ein historisches Allzeithoch-Plateau.
  • Episodic Pivot: ein Gap von mindestens zehn Prozent mit mindestens dreifachem Durchschnittsvolumen, meist nach Zahlen oder Nachrichten.

Zu jedem Ereignis steht im Chart, wie die Regel damals lag: wo der Entry-Anker war, wo die Stop-Regel lag und wie sich der Kurs in den zwanzig Handelstagen danach entwickelt hat. Das ist Rückschau auf historische Daten, keine Empfehlung und kein Signal.

Kein Blick in die Zukunft

Der wichtigste Teil steckt unter der Haube. Jedes Ereignis wird nur aus den Daten berechnet, die bis zu diesem Tag verfügbar waren. Die Engine weiß am Tag des Ausbruchs nicht, wie es weitergeht. Erst danach misst sie, was aus dem Setup geworden ist: nach fünf, zwanzig und sechzig Tagen, zusammen mit dem besten und dem schlechtesten Stand und der Frage, ob die Stop-Regel gerissen wurde.

Zusätzlich läuft jedes Ereignis durch ein Regel-Audit. Ereignisse mit inkonsistenten Ankern, Datenlücken oder unplausiblen Stop-Abständen werden aussortiert oder markiert. Im Chart siehst du nur, was die Prüfung bestanden hat.

Ein Schalter, alle Geräte

Du schaltest die Muster über den Knopf KI-Muster oben in der Kopfzeile ein und aus, auf dem Desktop und auf dem Handy. Die Einstellung hängt an deinem Konto und wandert mit, egal auf welchem Gerät du gerade arbeitest.

Der KI-Muster-Schalter in der Kopfzeile

Die Overlays sind gesperrte Zeichnungen. Sie liegen neben deinen eigenen Linien und Boxen, verändern sie nicht und verschwinden mit einem Klick wieder.

Was daraus wird

Aus allen erkannten Ereignissen entsteht nebenbei ein wachsendes Archiv. Damit lässt sich je Setup-Familie auswerten, wie solche Konstellationen historisch typischerweise verlaufen sind, als Median mit Bandbreite statt als Einzelanekdote. Daran arbeite ich als Nächstes, genauso wie an einer Ähnlichkeitssuche, die dir zu einer aktuellen Konstellation die historischen Zwillinge zeigt.

Wie immer gilt: Das alles ist Werkzeug und Rückschau, keine Anlageberatung. Was du daraus machst, bleibt dein Handwerk.

WickedDeskAtlasKI
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