Trading trifft Gaming. Mit Wickwood bekommt WickedDesk sein eigenes Spiel: Im Team baust du spielerisch Wissen auf, und aus den Spielern wächst eine Community, die sich gegenseitig weiterbringt. Mit Disziplin gewinnst du. Die Grundlage ist Atlas, denn WickedDesk arbeitet jetzt komplett aus Atlas heraus. Der Film oben zeigt beides in gut drei Minuten.
Bisher war WickedDesk eine Sammlung guter Seiten. Die Marktampel hier, der Scanner dort, das Journal wieder woanders. Jeder Wechsel hat den Chart geschlossen, und mit dem Chart ging auch der Blick auf die Aktie verloren, um die es gerade ging. Das habe ich grundlegend umgebaut: Atlas, die eigene Chart-Engine von WickedDesk, ist jetzt der Arbeitsplatz. Du startest im Chart, und alle anderen Bereiche kommen zu dir, statt dass du den Chart verlässt.
Hier zeige ich dir der Reihe nach, wie das aussieht und was dabei alles dazugekommen ist. Danach geht es um Wickwood.
Du startest im Chart
Nach dem Login, nach dem Bezahlen und beim Öffnen der App landest du direkt in Atlas. Oben liegen deine Chart-Tabs, rechts die Leiste mit allen Bereichen und direkt davor deine fest angedockte Watchliste. Wechselst du dort das Symbol, tauscht Atlas nur die Daten, der Chart wird nicht neu aufgebaut. Indikatoren und Intervall bleiben, wie du sie eingestellt hast.
Jeder Bereich öffnet neben dem Chart
Die Leiste rechts hat zwei Teile. Oben die Panels zum geöffneten Symbol: Aktie, News, Scanner, Hot, Makro, KI und Editor. Darunter die Bereiche der Plattform: Übersicht, Markt, Gruppen, Journal, Research und Wissen, ganz unten dein Konto.
Ein Klick öffnet den Bereich als Panel neben dem Chart oder in voller Breite. Der Chart bleibt dabei die ganze Zeit geladen und wird nicht neu berechnet. Ein Klick auf Chart, und du bist ohne Ladezeit zurück.
Die Übersicht öffnet als Overlay groß über den Charts. Die Charts bleiben gedimmt im Hintergrund stehen, ein Klick daneben, Escape oder Zum Chart schließt sie wieder. Darin liegen deine Module wie Themenradar, heiße Sektoren, Industrie-Ränge, Sektorrotation und Gruppen, so wie du sie dir zusammengestellt hast.

Jede Seite, jedes Symbol, jeder Befehl mit ⌘K
Wer lieber tippt als klickt, öffnet mit ⌘K, unter Windows mit Strg+K, die Befehlspalette. Sie findet Symbole, Chartbefehle wie Indikatoren hinzufügen, Replay starten oder Chartbild speichern und jede einzelne Seite der App. Tippst du Journal, stehen Trades, Import, Tagesreview, Kalender, Reports, Pläne und Notizen direkt zur Auswahl. Enter öffnet, die Pfeiltasten wählen.

Der Rote Faden führt durch den Handelstag
Im Markt-Panel und in der Übersicht wartet der Rote Faden: sieben Schritte, die dich durch jeden Handelstag führen. Marktbild, Katalysatoren, Marktführung, Watchliste, Chartprüfung, Plan und Rückblick. Die Karte zeigt dir jederzeit, wo du stehst. Die ersten vier Schritte hakt WickedDesk ab, sobald du die passende Ansicht geöffnet hast. Chartprüfung, Plan und Rückblick schließt du bewusst selbst ab, die Chartprüfung zum Beispiel mit Prüfung abschließen direkt im Kopf des Charts.
Zum Marktbild gehört die Marktampel mit Score, Veränderung zu Vortag und Vorwoche, dem stärksten und dem schwächsten Faktor und dem Verlauf der letzten Monate. Im Reiter News liegt das Briefing dazu, was sich heute im Markt verändert hat, sortiert nach Themen und mit den Aktien, die gerade am häufigsten genannt werden.

Marktführung und Scanner direkt neben dem Chart
Unter Gruppen findest du Sektoren, Themen, Industrien und Subsektoren nach ihrer Stärke geordnet. Ein Klick auf eine Gruppe zeigt ihre Aktien mit Relativer Stärke, daneben das Board, die Rotation und den Verlauf der Gruppe. So findest du die Leader in den stärksten Gruppen, ohne den Chart zu verlassen.

Der Scanner läuft als ein Scanner direkt neben dem Chart. Oben wählst du Fokus, Momentum, Ausbrüche, Trend oder EP, darunter stehen die Treffer mit Setup-Wert, Relativer Stärke und ADR. Ein Klick auf eine Zeile lädt die Aktie in den Chart, ein Klick auf den Stern setzt sie auf deine Watchliste. Alle Scans und Filter öffnet den großen Scanner mit Aktien, Krypto, Leadern, Matrix, Hot, Swing und der Edge-Prüfung.

Die Chartprüfung im Aktien-Panel
Das Aktien-Panel bündelt alles zur geöffneten Aktie in vier Reitern. Im Überblick stehen Sektor, Industrie, RS, Setup, ADR, Volumen und Marktkapitalisierung, dazu der nächste Quartalstermin und ein Qualitätscheck: starke Gruppe, Umsatz- und Gewinnwachstum, Nachrichtenlage, RS und Setup, Volumen und Abstand zum Hoch. Im Reiter Daten folgen Insidermeldungen, Short-Volumen und Aufmerksamkeit, unter Ereignisse Quartalszahlen, Schätzungen und Nachrichten.

Unter Optionen siehst du die Positionierung am Optionsmarkt. Call Wall, Max Pain und Put Wall legst du mit einem Klick als Linien in den Chart, so stehen die Level genau dort, wo du den Kursverlauf liest.

Indikatoren, Level und Zeichnungen
Der Indikator-Dialog hat eine Suche, die auch Kürzel versteht, dazu Bibliothek, Aktive, Favoriten, zuletzt genutzte Studien und Vorlagen. Sortiert ist alles nach Trend, Level, Momentum, Volatilität, Volumen, Vergleich und Ereignissen. Neu dazugekommen sind unter anderem Pivot-Punkte in fünf Berechnungsarten, Vorperioden-Level, die Opening Range, SuperTrend, Parabolic SAR, Chandelier Exit, Ichimoku, EMA-Wolken und die Relative Stärke gegen den S&P 500.
Links sitzt die Zeichenleiste mit Linien, Fibonacci, Pitchforks, Gann, Mustern, Formen und Notizen. Zum Zeichnen hältst du einfach gedrückt, und an jede Linie lässt sich ein Alarm mit Richtung hängen.

Atlas Script: eigene Indikatoren
Im Editor-Panel schreibst du eigene Indikatoren in Atlas Script. Hast du schon Pine-Code, fügst du ihn ein, und Atlas prüft ihn Zeile für Zeile. Was Atlas versteht, läuft sofort im Chart, was noch nicht geht, zeigt der Bericht mit Zeilennummer. Atlas Script versteht einen Teil von Pine Script, nicht alles.
Wer keinen Code schreiben möchte, beschreibt den Indikator in eigenen Worten, und die KI schreibt ihn. Deine Skripte liegen in deiner Bibliothek, lassen sich teilen, und Strategien bekommen einen echten Backtest.

Bis zu 16 Charts
Oben rechts wählst du das Layout: ein Chart, zwei nebeneinander, zwei übereinander, vier, acht oder sechzehn. Mit Watchliste als Charts legst du deine ganze Liste in ein Raster. Layouts lassen sich benennen und speichern, Symbol und Intervall können zwischen den Charts synchron laufen.

Makro direkt im Chart
Im Makro-Panel stehen 168 Wirtschaftsreihen, unter anderem zu Zinsen, Inflation, Konjunktur, Liquidität, Kreditmarkt und Energie. Ein Klick öffnet eine Reihe als eigenen Chart neben der Aktie, der Linien-Knopf legt sie direkt über deinen Kurschart. So siehst du die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf demselben Zeitstrahl wie die Aktie, die du gerade prüfst.

Seit dieser Woche laufen alle Kurscharts und die Wirtschaftsdaten im Atlas auf der eigenen Atlas-Engine. Eine fremde Chartbibliothek für Kurse gibt es in WickedDesk nicht mehr, auch die Minicharts im Scanner, das Aktien-Detail, das Gruppen-Dossier, die Setup-Details und der Backtest zeichnen jetzt mit Atlas.
Vom Chart ins Journal
Mit Replay gehst du Kerze für Kerze zurück in die Vergangenheit und übst die Entscheidung, bevor du das Ergebnis kennst. Über Speichern legst du aus dem Chart heraus einen Trade oder eine Notiz an. Einstieg, Stopp und Ziel kommen direkt aus dem Chart, du ergänzt nur noch Setup und Gedanken.
Das Journal öffnet in voller Breite mit Trades, Import, Tagesreview, Kalender, Reports, Plänen und Notizen. Der Broker-Abgleich holt deine Ausführungen nur lesend ab und erkennt Doppelte.

Beispielansicht mit erfundenen Werten.
Desktop und Handy: dieselben Funktionen
Am Handy startest du genauso im Chart, und er bleibt geladen. Übersicht, Journal und alle anderen Bereiche öffnen als Sheet über dem Chart, ein Tipp auf den Chartstreifen bringt dich zurück. Raster, gespeicherte Ansichten, Werkzeug-Favoriten und die Statusleiste gibt es jetzt auch mobil. Mein Grundsatz dabei: Was am Desktop geht, geht auch am Handy.

Wer am Desktop lieber mit Seiten in voller Größe arbeitet, stellt im Pro-Modus unter Konto, Darstellung den Arbeitsplatz von Atlas auf Klassisch um. Die Einstellung hängt an deinem Konto.
Ein erster Blick auf Wickwood

Parallel zu WickedDesk baue ich an Wickwood, dem Spiel zur Plattform. Gleich vorweg: Es ist kein Pflichtprogramm. WickedDesk funktioniert komplett ohne, und wer spielen möchte, spielt, wann er Lust hat.
Wickwood ist vor allem ein Ort für Gemeinschaft. Es gibt Chats, Freundeslisten und Kerzenkreise als Gilden, dazu Weltboss-Abende, an denen man sich trifft. Und es gibt viel zu entdecken: Beute, Reittiere, Verliese und Zonen, die sich mit dem Markt verändern. Das Ganze ist ein wenig an World of Warcraft angelehnt. Hier gewinnst du mit Disziplin.
Wickwood ist eine 3D-Welt, die aus den Daten von WickedDesk gebaut wird. Jeder der elf Sektoren ist eine eigene Zone, geordnet nach ihrer Stärke. Das Wetter zeigt die Rotation: Sonne, wenn ein Sektor führt, Regen, wenn er zurückfällt. Branchenhallen und Handelshäuser stehen für die führenden Gruppen und Aktien, und auf den Kerzenfeldern stehen echte Aktien. Je höher die Relative Stärke, desto höher die Kerze.

Deine Figur wird durch Disziplin stärker. Die größten Gegner sitzen ohnehin in dir: Gier, Angst und Rache begegnen dir als Lernkämpfe mit erfundenen Kursen. Die Kerzenkreise, die Gilden von Wickwood, haben ein eigenes Wappen, einen Kreischat, eine Nachricht des Tages und gemeinsame Wochenziele. Gezählt werden dort Disziplin und Spiel.

Bilder aus der aktuellen Entwicklungsversion von Wickwood.
Und das Spiel soll zurück in die Plattform wirken. Beute aus Wickwood soll in WickedDesk sichtbar werden: als Farbschema für deinen Chart, als Rahmen um dein Profilbild, als Titel unter deinem Namen oder als Klang für deine Kursalarme. Spielen wirst du mit deinem WickedDesk-Konto, eine zweite Anmeldung brauchst du nicht.
Wickwood kommt bald. Einen Termin nenne ich erst, wenn es wirklich so weit ist. Die Lernaufgaben arbeiten mit erfundenen Kursen, Wickwood ist ab 18, und nichts davon ist eine Anlageberatung.
Wenn dir im neuen Arbeitsplatz etwas fehlt oder etwas nicht so funktioniert, wie du es erwartest, schreib mir. Genau daraus entstehen die nächsten Schritte.