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WickedDesk Weekly
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WickedDesk Weekly #014: Die Fed erhöht. Der Markt sortiert aus.

EZB, Fed und Bank of Japan erhöhen innerhalb von acht Tagen die Zinsen. Der breite Markt verliert bis Mittwoch, am Donnerstag drehen SPY und QQQ mit breiter Beteiligung nach oben. Nur 36 Prozent der geprüften Aktien liegen über ihrer 50 Tage Linie, gleichzeitig führen Genomics und Cybersecurity das Themenranking an. Diese Ausgabe zeigt, wo Käufer bleiben, was aus der Watchliste der Vorwoche wurde und warum MRVL und MRNA jetzt auf die Liste gehören.

Ausgabe #01418.09.202618 Min. Lesezeit
WickedDesk Weekly #014: Die Fed erhöht. Der Markt sortiert aus.
Das Wichtigste
  1. 01Die Fed hebt den Zielkorridor einstimmig auf 3,75 bis 4,00 Prozent, die EZB den Einlagezins auf 2,50 Prozent, die Bank of Japan den Leitzins auf rund 1,25 Prozent.
  2. 02SPY liegt bis Donnerstag 0,22 Prozent unter dem Schluss vom 11. September, QQQ 0,29 Prozent darüber, IWM 1,20 Prozent darunter. Am Donnerstag gewinnen 727 Aktien mindestens 4 Prozent, 169 verlieren so viel.
  3. 03Die Rendite zehnjähriger US Staatsanleihen erreicht am Mittwoch 5,01 Prozent und fällt am Donnerstag auf 4,94 Prozent. Die Marktampel steht bei Rot 48.
  4. 04Genomics und Cybersecurity führen das Themenranking mit plus 9,8 und plus 10,8 Prozent auf Wochensicht. TWST, NTRA, CRWD, OKTA und PANW tragen die Bewegung.
  5. 05Aus der Watchliste 013 erreichen CLMT und DELL neue Hochs, PBF rutscht am Montag um zehn Prozent ab. SNOW, COIN, LEN und PBF bleiben zurückgestellt.
  6. 06MRVL schließt die Kurslücke nach den Quartalszahlen und steht wieder am Vorzahlenschluss. MRNA erreicht mit 161,96 Dollar das höchste Hoch seit dem 19. August und braucht einen Schluss über 159 Dollar.
01Thema

Die Fed erhöht. Der Markt sortiert aus.

Innerhalb von acht Tagen haben erst die EZB, dann die Fed und am Freitag die Bank of Japan die Zinsen erhöht. Das allein wäre Stoff für eine ganze Börsenwoche. Dazu kam ein zweites Muster: Bis Mittwoch wurde der breite Markt schwächer, am Donnerstag drehte er mit breiter Beteiligung nach oben. 727 Aktien gewannen an diesem Tag mindestens 4 Prozent, nur 169 verloren so viel.

Gegenüber dem Schluss vom 11. September liegt SPY bis Donnerstag 0,22 Prozent tiefer, QQQ 0,29 Prozent höher und IWM 1,20 Prozent tiefer. Nur 36,2 Prozent der geprüften Aktien notieren über ihrer 50 Tage Linie. Gleichzeitig führen Genomics und Cybersecurity das Themenranking an. Der Markt kauft nicht alles. Er entscheidet genauer, wofür er Risiko nimmt. Diese Ausgabe folgt dieser Auswahl bis zum einzelnen Chart. Der Freitagsschluss und die US Industrieproduktion lagen zum Datenstand noch nicht vor.

02Thema

Die Woche in fünf Zahlen

Die Marktampel von WickedDesk steht bei Rot 48. Keiner der drei großen Index ETFs erfüllt die kurzfristigen Trendbedingungen, obwohl SPY und QQQ am Donnerstag über ihre 50 Tage Linie zurückgekehrt sind. Der zehnjährige US Zins hat am Mittwoch 5,01 Prozent erreicht und liegt am Donnerstag bei 4,94 Prozent. Die Zahl der Aktien über ihrer 50 Tage Linie liegt bei gut einem Drittel.

Das ist kein Markt, in dem ein steigender Index automatisch für einen gesunden Unterbau steht. Der Donnerstag zeigt aber, dass Käufer da sind, sobald die Renditen nachgeben. Neue Ideen müssen sich trotzdem gegen höhere Finanzierungskosten durchsetzen.

  • Marktampel
    Wert
    Rot 48
    Bedeutung
    Risiko zuerst begrenzen
  • Aktien über 50 Tage Linie
    Wert
    36,2%
    Bedeutung
    Breite bleibt schwach
  • US Rendite 10 Jahre
    Wert
    4,94% (Hoch 5,01%)
    Bedeutung
    Kapital bleibt teuer
  • Donnerstag: Aktien mit +4% / -4%
    Wert
    727 / 169
    Bedeutung
    Breite Erholung an einem Tag
  • Genomics und Cybersecurity
    Wert
    +9,8% / +10,8% in einer Woche
    Bedeutung
    Käufer sind selektiv
Die Woche in fünf Zahlen
Die Woche in fünf Zahlen
03Thema

Die Fed hebt den Zins auf 3,75 bis 4 Prozent

Die Fed erhöhte am Mittwoch ihren Zielkorridor um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent. Die Entscheidung fiel mit 12 zu 0 Stimmen. In ihrer Erklärung nennt sie eine solide wachsende Wirtschaft, widerstandsfähige Nachfrage und eine weiterhin erhöhte Inflation.

Der Schritt kam nicht in einer Phase wirtschaftlicher Euphorie. Er kam, weil Preisauftrieb und Nachfrage noch stark genug sind, um der Notenbank wenig Spielraum zu lassen. Genau das macht die Entscheidung für Aktien schwieriger: Die Wirtschaft hält, aber Geld wird teurer.

04Thema

Warum die Fed trotz schwächerer Börse erhöht

Die Verbraucherpreise stiegen im August 0,4 Prozent zum Vormonat und 3,4 Prozent zum Vorjahr. Benzin verteuerte sich im Monatsvergleich um 3,9 Prozent. Gleichzeitig legten die Einzelhandelsumsätze um 1,2 Prozent zu und lagen 6 Prozent über dem Vorjahr.

Damit bekommt die Fed zwei Signale gleichzeitig. Die Nachfrage ist nicht eingebrochen, der Preisdruck aber auch nicht verschwunden. Eine schnelle Entlastung über niedrigere Zinsen wird dadurch unwahrscheinlicher. Für hoch bewertete Aktien zählt deshalb wieder stärker, ob Umsatz, Gewinn und Kurs den Aufschlag rechtfertigen.

05Thema

Die Projektionen verschieben sich nach oben

Die Fed erwartet für 2026 nun 2,3 Prozent reales Wachstum, 4,1 Prozent Arbeitslosigkeit und 3,7 Prozent PCE Inflation. Für den Leitzins liegt die mittlere Projektion zum Jahresende bei 4,1 Prozent. Im Juni waren es noch 3,8 Prozent.

Das ist die nüchterne Botschaft hinter der Pressekonferenz: Die Fed sieht genug Wachstum, um höhere Zinsen länger zu tragen. Anleger müssen deshalb mit einem Kapitalmarkt rechnen, der gute Unternehmen belohnt, aber bloße Hoffnung weniger großzügig finanziert.

06Thema

Der Anleihemarkt nimmt die Fed ernst und atmet am Donnerstag durch

Die Rendite zehnjähriger US Staatsanleihen stieg von 4,78 Prozent am 4. September über 4,96 Prozent am 11. September auf 5,01 Prozent am Mittwoch. Am Donnerstag fiel sie auf 4,94 Prozent. Zweijährige rentieren mit 4,67 Prozent, dreißigjährige mit 5,29 Prozent. Die inflationsbereinigte zehnjährige Rendite erreichte am Mittwoch 2,68 Prozent und liegt am Donnerstag bei 2,61 Prozent.

Dieser reale Zins ist für Aktien besonders wichtig. Je mehr Rendite Anleger ohne Unternehmensrisiko bekommen, desto höher wird die Hürde für weit entfernte Gewinnversprechen. Dass der Aktienmarkt am Donnerstag genau dann drehte, als die Renditen nachgaben, passt zu diesem Bild. TLT, der ETF für lange US Staatsanleihen, gewann am Donnerstag 1,11 Prozent.

  • 2 Jahre
    Mittwoch
    4,74%
    Vorwoche
    4,63%
    Donnerstag
    4,67%
  • 10 Jahre
    Mittwoch
    5,01%
    Vorwoche
    4,96%
    Donnerstag
    4,94%
  • 30 Jahre
    Mittwoch
    5,35%
    Vorwoche
    5,35%
    Donnerstag
    5,29%
  • 10 Jahre real
    Mittwoch
    2,68%
    Vorwoche
    2,60%
    Donnerstag
    2,61%
07Markt

Bis Mittwoch schwächer, am Donnerstag breit erholt

SPY fiel von 764,29 Dollar am 11. September auf 754,05 Dollar am Mittwoch und gewann am Donnerstag 1,13 Prozent auf 762,60 Dollar. QQQ stieg am Donnerstag 1,73 Prozent auf 716,92 Dollar und liegt damit wieder leicht über dem Schluss der Vorwoche. IWM erholte sich nur um 0,53 Prozent und bleibt auf Wochensicht 1,20 Prozent im Minus.

Dass die kleineren Aktien weniger mitziehen, passt zum Zinsbild. Kleinere Firmen reagieren empfindlicher auf teure Finanzierung. Für nächste Woche entscheidet, ob SPY und QQQ ihre 50 Tage Linie halten. Beide schlossen am Donnerstag knapp darüber, IWM bleibt darunter.

  • SPY
    Woche
    -0,22%
    Donnerstag
    +1,13%
    Schluss 11.09.
    764,29 USD
    Schluss 17.09.
    762,60 USD
  • QQQ
    Woche
    +0,29%
    Donnerstag
    +1,73%
    Schluss 11.09.
    714,88 USD
    Schluss 17.09.
    716,92 USD
  • IWM
    Woche
    -1,20%
    Donnerstag
    +0,53%
    Schluss 11.09.
    288,89 USD
    Schluss 17.09.
    285,43 USD
  • TLT
    Woche
    +1,13%
    Donnerstag
    +1,11%
    Schluss 11.09.
    80,87 USD
    Schluss 17.09.
    81,78 USD
08Markt

Das eigentliche Problem liegt unter der Oberfläche

Nur 36,2 Prozent der geprüften Aktien liegen über ihrer 50 Tage Linie. 215 Aktien notieren nahe ihrem 52 Wochen Tief, 185 nahe ihrem 52 Wochen Hoch. Über einen Monat haben 1.051 Aktien mindestens 13 Prozent verloren, 466 mindestens 13 Prozent gewonnen. Das ist die Lage vor dem Donnerstag.

Der Donnerstag selbst war anders: 727 Aktien gewannen mindestens 4 Prozent, 169 verloren so viel. Ein einzelner Tag repariert die Breite nicht, er zeigt aber, dass Käufer bereitstehen, sobald die Renditen nachgeben. Die rote Marktampel bedeutet nicht, dass jede Aktie verkauft werden muss. Sie bedeutet, dass eine Aktie ihren Platz auf der Watchliste verdienen muss.

09Charts

Atlas: SPY holt die 50 Tage Linie zurück, die Breite fehlt noch

Der Tageschart zeigt, wie der Index nach dem Sommerhoch an Zug verloren hat. Am Donnerstag schließt SPY 0,4 Prozent über dem SMA 50 und 6,5 Prozent über dem SMA 200. Entscheidend ist nicht die eine grüne Kerze. Entscheidend ist, ob der Index über der 50 Tage Linie bleibt und dabei die Zahl steigender Aktien mitzieht.

Bleibt die Breite schwach, wird jeder Indexanstieg anfälliger. Eine Woche über der 50 Tage Linie zusammen mit mehr Aktien über ihrer eigenen 50 Tage Linie würde dieses Bild aufhellen.

Atlas: SPY, 50 Tage Linie zurück, Breite fehlt
Atlas: SPY, 50 Tage Linie zurück, Breite fehlt
10Thema

Auch außerhalb der USA wird Geld teurer

Die EZB erhöhte am 10. September ihren Einlagezins auf 2,50 Prozent. Sie verwies auf höheren Inflationsdruck durch den Nahostkonflikt und erwartet für 2026 nun 3,0 Prozent Inflation bei 0,9 Prozent Wachstum. Das ist für Europa eine unangenehme Mischung.

Die Bank of Japan folgte am Freitag. Mit 7 zu 2 Stimmen setzt sie den Tagesgeldzins auf rund 1,25 Prozent, wirksam ab 24. September. Sie begründet das mit hohen Produzentenpreisen, teurem Öl, einem schwachen Yen und Lohnerhöhungen, die in die Verbraucherpreise durchsickern. Zwei Ratsmitglieder wollten noch warten. Drei Notenbanken in acht Tagen in dieselbe Richtung: Für Wachstumsaktien ist das der Rahmen, in dem jede Bewertung neu geprüft wird.

11Gruppen

Gesundheit führt, Energie rutscht auf Platz zwei

Im Sektorranking von WickedDesk steht Gesundheit und Pharma nach der Donnerstagswoche auf Rang eins, Energie auf Rang zwei. Über drei Monate liegt Gesundheit 16,8 Prozent vorn, Energie 6,2 Prozent. Auf Wochensicht haben beide verloren, Energie mit 2,6 Prozent etwas mehr. Technologie bleibt auf Rang drei, Kommunikation rückt vor Finanzwerte.

Das zeigt den Unterschied zwischen Trend und Wochenbewegung. Ein starker Sektor kann eine Woche zurücksetzen. Interessant wird er dort, wo einzelne Aktien trotz dieses Rückgangs neue Hochs erreichen. Bei Energie sind das die Raffinerien, bei Gesundheit die Diagnostik- und Genomics-Namen.

  • Gesundheit und Pharma
    Rang
    1 (vorher 2)
    Woche
    -2,3%
    Leader
    TXG, MRNA, IOVA, CDNA
    3 Monate
    +16,8%
  • Energie
    Rang
    2 (vorher 1)
    Woche
    -2,6%
    Leader
    CLMT, DK, CVI, PBF
    3 Monate
    +6,2%
  • Technologie
    Rang
    3
    Woche
    -1,2%
    Leader
    DELL, QMCO, MXL, BLZE
    3 Monate
    +4,6%
  • Kommunikation
    Rang
    4 (vorher 5)
    Woche
    -2,4%
    Leader
    ASST, ATEX, MGNI, ROKU
    3 Monate
    +5,1%
  • Finanzwerte
    Rang
    5 (vorher 4)
    Woche
    -2,8%
    Leader
    CHYM, HUT, BWIN, SLDE
    3 Monate
    +5,1%
  • Basiskonsum
    Rang
    6
    Woche
    -4,4%
    Leader
    CHEF, ELF, GO, DAR
    3 Monate
    -1,6%
12Gruppen

Genomics und Cybersecurity schwimmen gegen den Markt

Genomics steigt im Themenranking von Platz fünf auf Platz eins. Der Korb gewinnt 9,8 Prozent in einer Woche und 65 Prozent in drei Monaten, sieben von acht Titeln liegen über einen Monat im Plus. Cybersecurity springt von Platz zwölf auf Platz zwei und legt in einer Woche 10,8 Prozent zu.

Das ist die wichtigste Beobachtung der Ausgabe. Während der breite Markt an Breite verliert, fließt Geld in klar erkennbare Gruppen. Wer nur SPY und QQQ betrachtet, sieht diesen Wechsel zu spät. Gold- und Silberminen, in der Vorwoche noch vorn, fallen auf Wochensicht zurück.

  • Genomics
    Rang
    1, zuvor 5
    Woche
    +9,8%
    Leader
    TXG, CDNA, TWST, TEM
    3 Monate
    +65,1%
  • Cybersecurity
    Rang
    2, zuvor 12
    Woche
    +10,8%
    Leader
    OKTA, CRWD, S, QLYS
    3 Monate
    +42,6%
  • Gaming und Esports
    Rang
    3, zuvor 6
    Woche
    +3,5%
    Leader
    AMD, NVDA, RBLX
    3 Monate
    +8,3%
  • Goldminen
    Rang
    4, zuvor 3
    Woche
    -3,5%
    Leader
    NEM, RGLD
    3 Monate
    +18,6%
  • Cloud Computing
    Rang
    6, zuvor 10
    Woche
    +0,8%
    Leader
    OKTA, CRWD, PANW, GTLB
    3 Monate
    +36,2%
  • Künstliche Intelligenz
    Rang
    7, zuvor 2
    Woche
    +0,8%
    Leader
    DELL, AMD, CRWD, MU
    3 Monate
    +18,6%
Genomics und Cybersecurity
Genomics und Cybersecurity
13Charts

Atlas: CDNA steht dort, wo Stärke sichtbar wird

CareDx schließt am Donnerstag bei 54,28 Dollar, 1,6 Prozent unter dem Hoch vom selben Tag. Die Aktie gewinnt in drei Monaten 131 Prozent, trägt RS 99 und liegt über allen wichtigen gleitenden Durchschnitten. Auf Wochensicht sind es plus 8,0 Prozent.

Das macht CDNA nicht automatisch zu einem Kauf. Nach einem solchen Lauf zählt, ob eine enge Pause entsteht und die kurzen Linien halten. TWST und NTRA aus derselben Gruppe sind in der Woche noch stärker gelaufen. Bei TWST liegt die Tagesspanne im Schnitt bei 7,2 Prozent, das verlangt kleinere Positionen.

  • RS
    99
    ADR
    5,0%
    Woche
    +8,0%
    3 Monate
    +131%
    Abstand Hoch
    -1,6%
  • RS
    99
    ADR
    7,2%
    Woche
    +22,3%
    3 Monate
    +88%
    Abstand Hoch
    -0,3%
  • RS
    97
    ADR
    3,2%
    Woche
    +11,4%
    3 Monate
    +62%
    Abstand Hoch
    0,0%
  • RS
    99
    ADR
    6,2%
    Woche
    +18,5%
    3 Monate
    +145%
    Abstand Hoch
    -1,6%
Atlas: CDNA, Genomics Stärke
Atlas: CDNA, Genomics Stärke
14Charts

Atlas: CRWD bestätigt Cybersecurity

CrowdStrike gewinnt gegenüber dem 11. September 18,8 Prozent und schließt am Donnerstag bei 245,70 Dollar, 1,9 Prozent unter dem Hoch vom selben Tag. RS 97, der Kurs liegt 18,6 Prozent über dem SMA 50. Nach dem schnellen Anstieg notiert die Aktie nicht mehr am Anfang der Bewegung.

Für die nächste Woche ist deshalb nicht der erste grüne Tag interessant, sondern die Reaktion danach. Hält CRWD den Ausbruch und bildet eine enge Pause, bestätigt die Aktie den Gruppenwechsel. OKTA, PANW und S laufen mit. PANW hat am Donnerstag als einziger der vier leicht nachgegeben und liegt 5,1 Prozent unter dem Hoch.

  • RS
    97
    ADR
    5,9%
    Woche
    +18,8%
    Donnerstag
    +1,8%
    Abstand Hoch
    -1,9%
  • RS
    98
    ADR
    5,2%
    Woche
    +14,1%
    Donnerstag
    +1,0%
    Abstand Hoch
    -0,2%
  • RS
    96
    ADR
    5,2%
    Woche
    +13,4%
    Donnerstag
    -0,2%
    Abstand Hoch
    -5,1%
  • RS
    92
    ADR
    4,6%
    Woche
    +17,4%
    Donnerstag
    +0,1%
    Abstand Hoch
    -3,9%
Atlas: CRWD, Cybersecurity Bestätigung
Atlas: CRWD, Cybersecurity Bestätigung
15Thema

Raffinerien bleiben die stärkste Ecke im Energiesektor

CLMT gewinnt gegenüber dem 11. September 4,0 Prozent und erreicht am Donnerstag mit 59,30 Dollar ein neues 252 Tage Hoch. CVI legt 9,0 Prozent zu, MPC 6,6 Prozent, DK steht am Hoch. PBF fällt dagegen am Montag um zehn Prozent auf 70,40 Dollar und holt bis Donnerstag nur einen Teil zurück. Die Stärke liegt also nicht gleichmäßig im Sektor, sondern bei einzelnen Raffinerien.

XLE, der ETF für große US Energieunternehmen, verliert in der Woche 1,0 Prozent. Der Öl ETF USO liegt 0,3 Prozent über dem Vorwochenschluss und 18,9 Prozent über dem Stand vor einem Monat. Der Rohstoff ist bereits stark gelaufen. Neue Positionen bei Raffinerien brauchen eine saubere Konsolidierung und dürfen nicht allein auf einen weiter steigenden Ölpreis angewiesen sein.

  • RS
    99
    Woche
    +4,0%
    Status
    Neues Hoch, Pause abwarten
    3 Monate
    +78%
    Abstand Hoch
    -0,4%
  • RS
    98
    Woche
    +9,0%
    Status
    Am Hoch
    3 Monate
    +96%
    Abstand Hoch
    -0,1%
  • RS
    97
    Woche
    +6,6%
    Status
    Am Hoch
    3 Monate
    +73%
    Abstand Hoch
    0,0%
  • RS
    98
    Woche
    -1,5%
    Status
    Nach Rutsch erst Basis
    3 Monate
    +104%
    Abstand Hoch
    -6,6%
16Thema

MRVL: Die Lücke nach den Zahlen schließt sich

Marvell meldete am 27. August ein Rekordquartal: 2,739 Milliarden Dollar Umsatz, 37 Prozent mehr als im Vorjahr, im Rechenzentrumsgeschäft 46 Prozent Wachstum. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,94 Dollar, für das laufende Quartal stellt das Unternehmen 3,15 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Die Aktie fiel trotzdem am Tag danach von 241,45 auf 216,62 Dollar und am 1. September bis auf 200,62 Dollar.

Seitdem hat der Kurs diese Lücke Stück für Stück geschlossen. Am Donnerstag gewinnt MRVL 4,8 Prozent auf 240,76 Dollar und steht damit wieder auf dem Niveau vor den Zahlen. Der Halbleitersektor zog an diesem Tag breit an, AMD legte 6,4 Prozent zu. Das ist das spannende Setup: Ein Rekordquartal, ein abgeschlossener Verkaufsschub und ein Kurs, der 20 Prozent über dem Septembertief und 11 Prozent über dem SMA 50 steht.

17Charts

Atlas: MRVL hat den Vorzahlenschluss erreicht, jetzt zählt das Volumen

Der Tageschart zeigt das Junihoch bei 329,88 Dollar, die Korrektur bis Anfang September und die Erholung zurück an die Zone um 236 bis 241 Dollar, an der die Aktie vor den Zahlen und am 11. September gedreht hat. RS 98, die Tagesspanne liegt im Schnitt bei 5,2 Prozent. Der Kurs steht 27 Prozent unter dem Junihoch und über allen gleitenden Durchschnitten.

Der Donnerstag lief mit 21 Millionen Aktien und damit unter dem Durchschnitt der letzten 50 Tage. Ein Ausbruch über 248 Dollar, das Donnerstagshoch, mit deutlich mehr Volumen wäre die Bestätigung. Fällt die Aktie zurück unter 229 Dollar, den Schluss vom Mittwoch, war es nur ein weiterer Versuch in der Spanne. Der Investorentag am 6. Oktober ist der nächste Termin, an dem sich die Erwartungen verschieben können.

Atlas: MRVL, Lücke nach den Zahlen geschlossen
Atlas: MRVL, Lücke nach den Zahlen geschlossen
18Thema

MRNA: Der Katalysator aus August bekommt seine Basis

Am 19. August sprang MRNA nach ersten Phase-3-Daten zur mRNA-Krebstherapie bei Melanom mit Merck an einem Tag von 62,96 auf 174,38 Dollar. In Ausgabe 010 hatten wir das als echten Katalysator eingeordnet, aber ausdrücklich keinen Einstieg gesehen. Der Sprung war zu groß und der Kurs zu weit vom Hoch entfernt. Als Bedingung nannten wir eine enge Basis nach dem Rücklauf.

Diese Basis ist inzwischen entstanden. Vier Wochen lang pendelte der Kurs zwischen 130,38 und 161,37 Dollar, das Tagesvolumen fiel von über 100 Millionen auf 8 bis 11 Millionen Aktien. Am Donnerstag gewinnt MRNA 8,55 Prozent auf 158,07 Dollar bei 19 Millionen Aktien. Das Tageshoch von 161,96 Dollar ist das höchste seit dem 19. August. Eine neue Unternehmensmeldung gab es nicht, im Filingverzeichnis steht seit dem 1. September kein Bericht.

19Charts

Atlas: MRNA braucht einen Schluss über 159 Dollar

Der Chart zeigt die Basis seit dem 20. August: fallendes Volumen, steigende 10 und 21 Tage Linien, der SMA 50 bei 96,62 Dollar weit darunter. Der Schluss vom Donnerstag liegt knapp unter dem höchsten Schluss der Basis vom 25. August bei 158,83 Dollar. Das Hoch vom 19. August bei 176,66 Dollar ist 10,5 Prozent entfernt. RS 99, in drei Monaten plus 190 Prozent.

Ein Tagesschluss über 159 Dollar mit Volumen über 20 Millionen Aktien wäre der Ausbruch aus der Basis. Die durchschnittliche Tagesspanne von 11 Prozent ist das Risiko dieser Aktie: Wer hier eine normale Positionsgröße nimmt, trägt das doppelte Risiko eines gewöhnlichen Kandidaten. Fällt der Kurs zurück unter 149,50 Dollar, das Donnerstagstief, bleibt die Basis offen und der Versuch war zu früh. Die nächsten Quartalszahlen stehen für den 5. November im Kalender.

Atlas: MRNA, Basis nach dem Augustsprung
Atlas: MRNA, Basis nach dem Augustsprung
20Thema

Lennar zeigt, was hohe Zinsen in der Realwirtschaft tun

Lennar meldete für das dritte Quartal 1,19 Dollar Gewinn je Aktie nach 2,29 Dollar im Vorjahr. Die Bestellungen fielen 9 Prozent, die Auslieferungen 3 Prozent. Der Umsatz lag bei 8,0 Milliarden Dollar, die Bruttomarge bei 15,8 Prozent. Das Unternehmen beschreibt Rabatte von rund zwölf Prozent, um das Volumen zu halten.

Der Atlas Chart passt dazu. LEN steht unter allen wichtigen Durchschnitten, RS 19, der Kurs liegt 44 Prozent unter dem 52 Wochen Hoch. Am Donnerstag erholt sich die Aktie um 1,7 Prozent auf 79,70 Dollar, nach dem Tief bei 76,06 Dollar am selben Tag. Eine Rückkehr über die 50 Tage Linie würde die negative Aussage abschwächen. Davon ist der Kurs weit entfernt.

Atlas: LEN, hoher Zins trifft Wohnungsbau
Atlas: LEN, hoher Zins trifft Wohnungsbau
21Thema

Trip.com wächst, obwohl Energie und Geopolitik belasten

Trip.com steigerte den Quartalsumsatz um 6 Prozent auf umgerechnet 2,3 Milliarden Dollar. Das internationale Plattformgeschäft wuchs rund 50 Prozent, das Geschäft mit einreisenden Reisenden im hohen zweistelligen Prozentbereich. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,07 Dollar.

Das Unternehmen nennt höhere Energiekosten und geopolitische Schwankungen als Gegenwind. Genau darin liegt der Kontrast zu Lennar. Beide arbeiten in einem schwierigeren Umfeld, aber internationale Reisedynamik hält besser als der zinssensible US Wohnungsbau.

22Thema

Dollar fest, Gold pausiert, Öl bleibt hoch

Der Dollar ETF UUP gewinnt gegenüber dem 11. September 1,1 Prozent. Der Gold ETF GLD liegt nach dem Donnerstagsplus von 1,7 Prozent auf Wochensicht unverändert. USO gewinnt 0,3 Prozent in der Woche und 18,9 Prozent in einem Monat. XLE verliert 1,0 Prozent.

Diese Kombination passt zu höheren Zinsen: Der Dollar profitiert, Gold kämpft mit steigenden realen Renditen und Öl bleibt ein eigener Inflationsfaktor. Für neue Öl Trades ist das keine Einladung zum Hinterherlaufen. Es ist ein Grund, auf die nächste Basis zu warten.

  • UUP (US Dollar)
    Monat
    +0,9%
    Woche
    +1,1%
    Donnerstag
    -0,1%
  • GLD (Gold)
    Monat
    -0,1%
    Woche
    -0,1%
    Donnerstag
    +1,7%
  • USO (Öl)
    Monat
    +18,9%
    Woche
    +0,3%
    Donnerstag
    -0,6%
  • XLE (Energieaktien)
    Monat
    +1,3%
    Woche
    -1,0%
    Donnerstag
    +0,7%
23Thema

Bitcoin hält besser als viele Risikoanlagen, bestätigt aber noch nichts

Bitcoin beendet den Donnerstag bei 76.417 Dollar, 1,05 Prozent unter dem Schluss vom 11. September und 18 Prozent über dem Stand vor einem Monat. Ether schließt bei 2.447 Dollar, 2,75 Prozent tiefer als vor einer Woche und 28 Prozent höher als vor einem Monat. Beide Zahlen sind abgeschlossene UTC Tageskerzen des Spotmarkts, der laufende Freitag ist ausgeschlossen.

Beide Märkte haben ihren mittelfristigen Anstieg nicht aufgegeben. Kurzfristig fehlt aber Anschluss. COIN steht mit RS 44 weiter unter dem SMA 200, HOOD hat in der Woche 2,5 Prozent verloren. Für Krypto Aktien wird wichtig, ob Bitcoin wieder Stärke zeigt und die liquiden Titel diese Bewegung bestätigen. Ein allein steigender Bitcoin reicht nicht.

  • Bitcoin
    Monat
    +18,1%
    Woche
    -1,05%
    Schluss
    76.417 USD
    Donnerstag
    +0,28%
  • Ether
    Monat
    +27,6%
    Woche
    -2,75%
    Schluss
    2.447 USD
    Donnerstag
    +1,20%
24Kandidaten

Was aus der Watchliste 013 wurde

In Ausgabe 013 standen CLMT, PBF und DELL auf der Liste, dazu die offenen Beobachtungen SNOW, COIN, HOOD und TEAM aus Ausgabe 012. Hier ist der Stand nach vier Handelstagen. CLMT und DELL haben am Donnerstag neue 252 Tage Hochs erreicht, DELL nach einem Rückgang am Montag auf 534,28 Dollar. Die gesuchte enge Basis gab es bei beiden nicht, der Kurs ist einfach weitergelaufen.

PBF ist der Gegenfall: minus zehn Prozent am Montag, bis Donnerstag nur teilweise zurück. Wer die Bedingung aus 013 beachtet hat, erst eine Konsolidierung abzuwarten, hat diesen Rutsch nicht mitgenommen. SNOW hat die Woche gewonnen, liegt aber weiter unter dem Tief des Berichtstags. COIN bleibt unter dem SMA 200. TEAM ist mit plus 7,1 Prozent der stärkste offene Name.

  • Woche
    +4,0%
    Status
    Neues Hoch, ohne Basis gelaufen
    Schluss 11.09.
    56,80 USD
    Schluss 17.09.
    59,05 USD
  • Woche
    -1,5%
    Status
    Montag -10%, zurückgestellt
    Schluss 11.09.
    78,30 USD
    Schluss 17.09.
    77,16 USD
  • Woche
    +3,7%
    Status
    Neues Hoch, bleibt auf der Liste
    Schluss 11.09.
    567,29 USD
    Schluss 17.09.
    588,40 USD
  • Woche
    +2,9%
    Status
    Unter 355,47 USD, gekippt
    Schluss 11.09.
    328,99 USD
    Schluss 17.09.
    338,39 USD
  • Woche
    -0,7%
    Status
    Unter SMA 200, gekippt
    Schluss 11.09.
    175,26 USD
    Schluss 17.09.
    173,97 USD
  • Woche
    -2,5%
    Status
    Offen, keine Basis
    Schluss 11.09.
    112,57 USD
    Schluss 17.09.
    109,81 USD
  • Woche
    +7,1%
    Status
    Offen, am Hoch
    Schluss 11.09.
    179,70 USD
    Schluss 17.09.
    192,53 USD
Was aus der Watchliste 013 wurde
Was aus der Watchliste 013 wurde
25Zurückgestellt

Diese Aktien bleiben vorerst draußen

SNOW liegt über dem SMA 200, hat aber das Tief des Berichtstags vom 3. September bei 355,47 Dollar nicht zurückerobert. COIN steht mit RS 44 unter dem SMA 200 und 56 Prozent unter dem 52 Wochen Hoch. LEN erfüllt keine unserer Bedingungen. PBF hat mit dem Rutsch am Montag die Struktur beschädigt und braucht erst eine neue Basis. RXRX, in vielen Genomics Listen genannt, trägt RS 60 und liegt 49 Prozent unter dem Hoch.

Ein bestandener Filter ersetzt nicht die Prüfung des konkreten Charts. Umgekehrt gilt: Ein starker Gruppenname ohne eigene Stärke kommt nicht auf die Liste.

  • RS
    93
    Grund
    Tief des Berichtstags verloren
    Schluss
    338,39 USD
  • RS
    44
    Grund
    Unter SMA 200, 56% unter dem Hoch
    Schluss
    173,97 USD
  • RS
    19
    Grund
    Unter allen Durchschnitten, Zahlen schwach
    Schluss
    79,70 USD
  • RS
    98
    Grund
    Rutsch am Montag, erst neue Basis
    Schluss
    77,16 USD
  • RS
    60
    Grund
    Schwache eigene Stärke trotz Gruppe
    Schluss
    3,54 USD
26Ausblick

Was am Freitag und in der nächsten Woche zählt

Die Bank of Japan hat am Freitagmorgen erhöht. Um 15:15 Uhr folgt die US Industrieproduktion für August. In der nächsten Woche berichten AutoZone und Worthington Enterprises. Dazu kommen die US Neubauverkäufe am Mittwoch und die Aufträge für langlebige Güter am Donnerstag.

Diese Termine prüfen drei verschiedene Teile der Geschichte: globale Zinsen, Konsum und Industrie. Vor allem neue Hausverkäufe zeigen, ob Lennars schwaches Bild nur das Unternehmen betrifft oder den gesamten Wohnungsmarkt. Am 6. Oktober folgt der Investorentag von Marvell.

  • 18.09.
    Frage
    Erhöht auf rund 1,25 Prozent, 7 zu 2 Stimmen
    Termin
    Bank of Japan
  • 18.09.
    Frage
    Hält die Produktion trotz höherer Zinsen?
    Termin
    US Industrieproduktion
  • 22.09.
    Frage
    Wie robust sind Konsum und Industrie?
    Termin
    AutoZone und Worthington
  • 24.09.
    Frage
    Bestätigt sich Lennars Schwäche?
    Termin
    US Neubauverkäufe
  • 25.09.
    Frage
    Bleiben Investitionen stabil?
    Termin
    Langlebige Güter
  • 06.10.
    Frage
    Wie groß ist der Auftragsbestand für KI-Infrastruktur?
    Termin
    Marvell Investorentag
Die nächsten Prüfungen
Die nächsten Prüfungen
27Kandidaten

Die Liste für Montag

CDNA, TWST und NTRA bleiben die klarsten Genomics Namen. CRWD, OKTA und PANW zeigen, ob Cybersecurity den Sprung hält. Bei Energie bleiben CLMT, CVI und MPC interessant, aber nur nach einer Pause. DELL vertritt die AI Gruppe und hat am Donnerstag ein neues Hoch gesetzt. Neu dazu kommen MRVL mit der geschlossenen Lücke nach den Zahlen und MRNA mit der Basis nach dem Augustsprung.

Der rote Faden ist einfach: Erst prüfen, ob sich die Marktbreite stabilisiert. Dann schauen, welche Gruppen oben bleiben. Erst danach kommt der einzelne Chart. SPY ist dabei keine Position, sondern die Prüfung, ob der Markt Neueinstiege überhaupt trägt.

  • RS
    99
    Rolle
    Genomics Leader
    Prüfung
    Enge Pause oberhalb der kurzen Linien
    Abstand Hoch
    -1,6%
  • RS
    99
    Rolle
    Genomics, hohe Spanne
    Prüfung
    Nur mit kleiner Position
    Abstand Hoch
    -0,3%
  • RS
    97
    Rolle
    Genomics, ruhigster Chart
    Prüfung
    Hoch halten, Volumen prüfen
    Abstand Hoch
    0,0%
  • RS
    97
    Rolle
    Cybersecurity Bestätigung
    Prüfung
    Ausbruch darf nicht kippen
    Abstand Hoch
    -1,9%
  • RS
    98
    Rolle
    Cybersecurity
    Prüfung
    Pause am Hoch
    Abstand Hoch
    -0,2%
  • RS
    96
    Rolle
    Cybersecurity, liquide
    Prüfung
    Rückkehr an das Hoch
    Abstand Hoch
    -5,1%
  • RS
    99
    Rolle
    Raffinerie Leader
    Prüfung
    Nicht in die Überdehnung kaufen
    Abstand Hoch
    -0,4%
  • RS
    99
    Rolle
    AI Leader
    Prüfung
    Nähe zum Hoch halten
    Abstand Hoch
    -0,9%
  • RS
    98
    Rolle
    Halbleiter, Lücke geschlossen
    Prüfung
    Über 248 USD mit Volumen
    Abstand Hoch
    -27,0%
  • RS
    99
    Rolle
    Biotech Katalysator
    Prüfung
    Schluss über 159 USD, halbe Größe
    Abstand Hoch
    -10,5%
28Thema

Risiko im Bündel: Genomics, Cyber und Halbleiter

Drei Genomics Namen, drei Cybersecurity Namen und zwei Halbleiter Titel auf einer Liste heißt: Eine Nachricht kann mehrere Positionen gleichzeitig treffen. Wer mehrere Aktien derselben Gruppe hält, sollte die Summe dieser Positionen wie eine einzige betrachten.

Die Tagesspanne unterscheidet sich stark. NTRA bewegt sich im Schnitt 3,2 Prozent am Tag, MRNA 11,1 Prozent. Bei gleichem Geldrisiko bis zum Stop ergibt das bei MRNA eine deutlich kleinere Stückzahl. Bei schnellen Kursbewegungen oder Lücken kann die tatsächliche Ausführung vom geplanten Stop abweichen. Deshalb gehören auch die Termine der nächsten Quartalszahlen zur Vorbereitung: MRNA am 5. November, MRVL Anfang Dezember, dazu der Investorentag am 6. Oktober.

29Thema

Weniger Aktien. Bessere Gründe.

Die Woche war kein allgemeiner Ausverkauf. Sie war eine Auswahl. Höhere Zinsen trafen den breiten Markt, aber Kapital verschwand nicht. Es wanderte in wenige Gruppen mit sichtbarer relativer Stärke, und am Donnerstag kam es breit zurück, sobald die Renditen nachgaben.

Genau deshalb hilft es nicht, jeden fallenden Kurs für günstig zu halten. Der Markt zeigt bereits, welche Aktien trotz Gegenwind gekauft werden. Unsere Aufgabe ist nicht, diese Stärke zu erraten. Wir müssen sie sehen, prüfen und auf einen Einstieg warten, bei dem das Risiko kontrollierbar bleibt. Der Freitagsschluss entscheidet, ob der Donnerstag der Anfang von etwas war oder ein Tag.